Salbeitee

Der Salbeitee findet auch in der heutigen Naturheilkunde immer noch seinen Einsatz. Der Salbei enthält zahlreiche ätherische Öle und Gerbstoffe, die eine positive Wirkung bei unterschiedlichen Erkrankungen zeigen können. Der Salbei kann im medizinischen Bereich sehr vielseitig eingesetzt werden. Bei Schwangerschaft und während des Stillens soll der Salbeitee aber nicht getrunken werden.

Die Herkunft

Ursprünglich stammt der Salbei aus dem Mittelmeerraum. Über die Transportwege fand er aber schließlich eine große Verbreitung und ist nun in ganz Europa zu finden.

Die Tradition

Salbei stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie heilen. Die Wirkung des Salbeitees war schon im Altertum bekannt. Durch Mönche wurde der Salbeitee schließlich über die Alpen gebracht. Schon Paracelsus schätzte die Wirkung des Salbeitees. Zuerst wurde der Salbeitee nur bei schwangeren Frauen angewendet, aber schon bald fand sein Einsatz auch in anderen Bereichen der Medizin statt. Harnwegsleiden, Koliken und Zahnschmerzen waren nur einige der Beschwerden, bei denen Salbeitee regelmäßig angewendet wurde.

Die Wirkung

Der Salbeitee zeigt sehr vielseitige Wirkungen. Salbeitee kann aber nicht nur getrunken werden, sondern auch äußerlich auf Wunden aufgetragen werden. Aufgrund der ätherischen Öle kommt der Salbei in der Naturheilkunde immer wieder zum Einsatz. Salbei wirkt vor allem entzündungshemmend und weist zudem auch eine antibakterielle und adstringierende Wirkung auf. Dadurch werden im Körper Eiweiße so verändert, dass sie funktionslos werden. Durch diesen Vorgang können sich auf Wunden und Schleimhäuten Beläge bilden, die als Schutzschicht fungieren. Diese Schutzschicht fördert den Heilungsvorgang.

Der Geschmack

Der Salbeitee riecht nicht nur bitter, sondern weist zudem auch einen sehr bitteren Geschmack auf. Oft wird der Geschmack auch etwas harzig beschrieben. Obwohl der Salbeitee einen herben Geschmack hat, weist er doch auch eine gewisse Süße auf. Oft wird der Salbeitee meist mit Honig gesüßt, um den Geschmack ein wenig zu neutralisieren.